Dating Portal Vergleich 2018: Die besten Anbieter

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Seriöse Dating Portale im Vergleich

Dating Portale im Internet boomen, und das vollkommen berechtigt. Sie funktionieren im Gegensatz zu den klassischen Partnervermittlungen des späten 20. Jahrhunderts recht gut, sind viel günstiger und erlauben das umfassende Kennenlernen zunächst auf dem Online-Weg, ohne die eigene Identität allzu schnell preiszugeben. Verantwortlich dafür ist die Technologie des Internets, die das Einstellen von Bildern, das Mailen und Chatten, die Partnersuche nach bestimmten Kriterien sowie die ausführliche Selbstdarstellung ermöglicht.

All das gab es so in der Prä-Online-Ära nicht, es ist durchweg erfreulich. Allerdings gibt es nicht nur weiße Schafe unter den Online-Anbietern, zudem sind nicht alle Singlebörsen mit ausreichend vielen Mitgliedern bestückt. Das stellt der Nutzer auf den ersten Blick nicht fest, weshalb wir an dieser Stelle ermitteln möchten, worauf es wohl ankommt und wie eine effiziente und seriöse Online-Partnerbörse zu erkennen ist.

Was sind die wichtigsten Kriterien für ein Online Dating Portal?

Es gibt einige Ausschlusskriterien, nach denen eine Partnerbörse tatsächlich in der Bewertung durchfallen kann. Das ist nicht unbedingt der mehr oder weniger hohe Flirtfaktor, sondern in erster Linie die Echtheit sämtlicher Profile. Gleich danach kommt deren Aktualität, dann folgen der Preis und die Nutzerfreundlichkeit. Ein Dating Portal, auf dem auch nur ein einziges Fake-Profil zu finden ist, sollte der Nutzer umgehend verlassen. Das ist Betrug, den die Betreiber oft aus schierer Not inszenieren. Ihr Kundenbestand ist einfach zu klein, sie hoffen auf eine sukzessive Erweiterung

Erst einmal müssen aber irgendwelche Kunden zu finden sein, also werden Fake-Profile eingestellt. Doch bei echten Nutzern muss sich daraufhin drastischer Frust einstellen, denn es kommt naturgemäß zu keinen Treffen mit echten Partnersuchenden. Wirklich seriöse Partnerbörsen verzichten konsequent auf solche Taschenspielertricks, mehr noch: Sie achten auch darauf, dass inaktive Mitglieder nicht mehr unbedingt als Profil auftauchen. Am besten funktioniert das, wenn die Betreiber aktiv Partnervorschläge erstellen. Doch dieses Konzept führen nur wenige große Anbieter durch, die es sich leisten können. Apropos leisten: Eine funktionierende Partnerbörse kostet den Anbieter Geld, das von den Kunden kommen muss. Daher können Dating Portale, die für Groschenpreise arbeiten, nicht wirklich gut sein. Folgende Kriterien gelten als maßgebend beim Vergleich von Partnerbörsen:

  • keinerlei Fake-Profile oder sonstiger Betrug
  • ausgewogener, großer Kundenbestand
  • Einhaltung des Datenschutzes
  • gute Kommunikationsmöglichkeiten (unter anderem auch Chat)
  • Nutzerfreundlichkeit und Kundendienst
  • angemessene Preise
  • gute Vertragsbedingungen

Es gibt nach unseren Ermittlungen derzeit im deutschsprachigen Raum keine ideale Partnerbörse. Als führend könnte Parship gelten, doch hier gibt es keine Chatfunktion, außerdem gibt es eine Falle in der Vertragsgestaltung: Kunden müssen den Vertrag ein Vierteljahr vor Ablauf kündigen, ansonsten verlängert er sich um ein weiteres Jahr. Da die Kosten nach einer kurzen Anlaufphase über 50 Euro monatlich betragen, ist das ärgerlich – es kostet den unaufmerksamen Kunden rund 600 Euro. Weil Parship ansonsten recht gut funktioniert, finden viele Kunden innerhalb der ersten Wochen oder Monate einen Partner. Dann verpassen sie die Kündigung und zahlen drauf, was den ansonsten sehr guten Eindruck von dieser Partnerbörse trübt. Die Kosten sind ansonsten in Ordnung, denn – siehe oben – eine gute Partnervermittlung ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Die Betreiber müssen sich um die Suchmaschinenoptimierung sowie die Offline- und Online-Werbung kümmern, denn nur damit finden sie das eigentliche Kapital ihrer Partnerbörse: seriöse, ernsthaft suchende Singles in so großer Zahl, dass ein passender Partner in akzeptabler Nähe zu finden ist. In dieser Hinsicht macht Parship alles richtig, auch wenn der Slogan “alle 11 Minuten verliebt sich jemand auf Parship” natürlich ein Werbegag ist. Auch der Persönlichkeitstests, den die Singles am Anfang absolvieren und der dann zu “Matching-Punkten” führt, die den Passensgrad zwischen zwei Partnern darstellen sollen, ist nicht allzu ernst zu nehmen. Singles sollten ihn als kleine Motivationshilfe betrachten, er hat historische Vorläufer (dazu unten mehr). Aber ansonsten ist Parship ein gutes Beispiel, wie eine Partnerbörse funktionieren kann und sollte.

Welche Singlebörse eignet sich?

Es gibt prinzipiell Partnervermittlungen, die Partnervorschläge erstellen (Parship, aber beispielsweise auch Gleichklang, Elitepartner und andere) sowie reine Dating Portale, in denen alle Partnersuchenden angezeigt werden und in denen die Singles aktiv – ohne Vorschlag des Betreibers – jemanden ansprechen müssen. Zu Letzteren gehört als größtes und erfolgreichstes Portal Lovescout24. Manche Portale koppeln beide Funktionen, so Lovescout24, wo Premium-Mitglieder vom Kooperationsunternehmen Partner.de auch ausgesuchte Partnervorschläge erhalten können. Diese beiden Varianten unterscheiden sich grundsätzlich, hinzu kommen zahllose Zusatzfeatures, Sperr- und Filterfunktionen, Apps und die einzelnen Preisgestaltungen. Außerdem ist eine Ausrichtung der Singlebörsen auf bestimmte Zielgruppen zu beobachten.

Kunden müssen entscheiden, ob sie Partnervorschläge wünschen oder selbst aktiv Menschen ansprechen wollen. Vorgeschlagene Partner wie etwa auf Parship und Gleichklang sind prinzipiell eher zu Kontakten bereit. Beide Partner haben, wie es bei den Partnervermittlern euphemistisch heißt, “ihr Schicksal in die Hände des Vermittlers gelegt”. Sie gehen aufgrund des Betreiber-Vorschlags davon aus, dass sich der Betreiber hier viel Mühe gemacht hat, dass eine seriöse Dame ab 50 aufwärts (also mit viel Lebenserfahrung) abends die Kartei durchgeblättert und dann liebevoll zwei Menschen nach ihren gegenseitigen Präferenzen miteinander vermittelt hat. Das ist Unfug, die Vorschläge ermittelt ein Computeralgorithmus. Er geht nach

  • Alter,
  • Größe,
  • Entfernung,
  • Bildungsstand,
  • Präferenzen wie Kinder im Haus und
  • vielleicht noch Figur,

dann siebt der Algorithmus die Vorschläge prioritär aus. Es wird zuerst in der Nähe gesucht, wenn das nicht klappt, zieht das Programm den Kreis immer weiter. Einige wesentliche Fakten fehlen bei allen Online-Partnerbörsen, darunter die Frage nach einem Eigenheim bzw. dem Interesse, einen Partner mit Eigenheim kennenzulernen. Das ist ein wirklich harter Fakt. Eigenheimbesitzer, die mit der Hypothek belastet sind, haben es sehr schwer, jemanden zu finden, der zu ihnen zieht und das Haus mit finanziert. Der Fakt wiegt also mindestens so schwer wie Kinder im Haus, doch die Partnervermittler lassen ihn unter den Tisch fallen, um ihre Kunden besser motivieren zu können.

Kurz und gut: Die ältere Dame, die vermeintlich liebevoll eine Auswahl vornimmt, gibt es nicht. Partnervermittler sind ziemlich knallharte Geschäftsleute. Sie beschäftigen manchmal vermeintliche “Partnerpsychologen”, die kluge Worte von sich geben, doch das soll auch nur die Kunden motivieren. Ebenso ist die Frage nach Hobbys und Freizeitwünschen, die so gern in den Vordergrund gestellt wird, nichts als eine Motivationsgrundlage für die Kunden. Nach Hobbys lässt sich ein Partner nicht finden. Die Frage nach der finanziellen Situation und den dementsprechenden Erwartungen an den Partner (ebenfalls absolut essenziell) bleibt oft außen vor, aber nicht überall: Parship und Elitepartner integrieren sie ihn ihren Persönlichkeitstest.

Für die Vermittlung spielt diese Angabe allerdings keine Rolle. Es ist dennoch gut, wenn eine Partnerbörse Partnervorschläge erstellt, weil die Singles daran glauben. Das ermuntert sie überhaupt, sich miteinander in Kontakt zu setzen. Doch wer über das nötige Selbstbewusstsein und – sehr wichtig – aufgrund seiner Person über hohe Chancen verfügt, kann es gern auf den Datingportalen wie Lovescout & Co. probieren.

Wer hat denn aufgrund seiner Person gute Chancen auf einem Datingportal?

Achtung: Die folgende Liste gilt für Datingportale! Dort melden sich vermehrt “Problemfälle” an, also die Pendants zu den hier aufgeführten Gruppen. Daher steigen für die hier aufgeführten Gruppen die statistischen Chancen auf einem Datingportal sehr stark an. Es sind Menschen, die auch in ihrem normalen Alltagsumfeld unkompliziert einen Partner finden würden, während es ihre Gegenüber – also beispielsweise die kleinen Männer und die großen Frauen – im Alltag sehr schwer haben. Hier die Liste:

  • große Männer, aber nicht zu groß, idealerweise 1,80 – 1,92
  • kleine Frauen, aber nicht zu klein, idealerweise 1,57 – 166
  • jüngere Frauen von 18 – 29 Jahren
  • etwas ältere Männer von 57 – 69 Jahren
  • niveauvolle, gut situierte Männer
  • nicht zu anspruchsvolle Frauen
  • alle Menschen mit guter Figur
  • alle gutaussehenden Menschen
  • nicht ortsgebundene Menschen
  • Menschen ohne Kinder im Haus
  • Menschen, die Kinder beim Partner akzeptieren (je mehr, desto besser)
  • Menschen, die zu einem Partner mit Eigenheim ziehen und sich dort einmieten würden

Was machen die Menschen auf der jeweiligen Gegenseite, also die Problemfälle?

In der Praxis werden Defizite durch andere Vorzüge kompensiert. So sind manchmal kleine Männer besonders geistreich und oft auch besonders erfolgreich. Ein Beispiel wie aus dem Bilderbuch liefert Formel 1 Gründer Bernie Ecclestone, der nur 1,59 groß, aber Selfmade-Milliardär ist und sich gern mit sehr großen Partnerinnen (deutlich über 1,70 m) zeigt. Er demonstriert auch äußerlich und sehr plakativ, wie er seine geringe Körpergröße durch Geld kompensieren kann. Nicht jeder kleine Mann bringt es allerdings zum Milliardär. Er könnte aber beispielsweise eine weniger attraktive Frau mit mehreren Kindern wählen. Das kommt in der Praxis sehr oft vor.

Wozu dienen die Fragebögen von Dating Portalen?

Wer sich schon einmal auf Partnerbörsen umgeschaut hat, kennt diese Fragebögen, die ganz vernünftig mit bestimmten, wesentlichen Eigenschaften und Partnerwünschen beginnen (“Alter von – bis”), dann zu Präferenzen übergehen (welches Lieblingsrestaurant, welche Lieblingsmusik, welches Lieblingshaus) und schließlich ins Esoterische abgleiten. Da muss der Kunde dann ein abstraktes Bild bewerten. Das erinnert an diesen psychologischen Rorschach-Test und ist für die Partnersuche vollkommen irrelevant (schon die Lieblingsmusik ist es). Diese Tests wurden im frühen 20. Jahrhundert erfunden und zunächst in den USA, dann auch in Europa durch Heiratsvermittler für die Motivation ihre Kunden verwendet.

Die Psychoanalyse nach Sigmund Freud und seinen Schülern hatte gerade Hochkonjunktur, gleichzeitig änderte sich das traditionelle Familien- und Ehemodell, es gab mehr Scheidungen, die Heirats- und Partnervermittlung wurde zu einem gigantischen Geschäft. Es gab hierfür auch wirtschaftliche und sogar juristische Hintergründe, deren Erläuterung hier zu weit führen würde. Die Heiratsvermittler suchten nach wissenschaftlichen Grundlagen für ihre Tätigkeit, ließen durch Psychologen diese Tests entwickeln, legten sie ihren Kunden vor und stellten dann fest, dass das den Verkauf ganz ungemein förderte. Daher blieben sie in den letzten 100 Jahren bei diesen Methoden, die Online-Partnervermittler übernahmen sie begeistert. Niemand sollte diese Tests allzu ernst nehmen. Erotische Lebenspartnerschaften basieren auf anderen Grundlagen.

Alle getesteten Dating Portale im Überblick

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